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    • ClauSi

    Abstecher in die Karibik..., Goodbye Griechenland!

    Chalkidiki ist einfach nur herrlich, wir haben das Gefühl, wir sind in der Karibik. Wir hängen ein paar Tage auf dem mittleren Finger ab und suchen einsame Buchten. Manche sind so einsam, da kommt nachts der Fuchs vorbei. Simon und ich freuen uns über das gut angekommene Ersatzteil (Stoßdämpfer - für alle Fälle); Claudia bekommt die Krise, weil wieder ein Teil zu verstauen ist.

    Über eine ausgewaschene Piste kommen wir zum südlichsten Zipfel des Fingers. Leider müssen Sputnik und ich auf den letzten Metern aufgeben. Die Piste geht einen steilen Abhang zum Strand runter und ist an manchen Stellen ziemlich ausgewaschen. Claudia bekommt beim Ablaufen und Ausloten des Weges Herzrasen nur bei dem Gedanken, dass wir da runter fahren (die olle Schisserin). Aaron und Simon entscheiden sich auch dafür vernünftig zu sein und Sputnik und ich werden oben abgestellt (die Langweiler, wir hätten das locker geschafft!). Die Drei machen sich zu Fuß, mit Grillsachen im Gepäck, auf den Weg runter zum Strand. Es wird gegrillt, Büffet aufgestellt und am Lagerfeuer gemütlich getrunken.

    Damit das Feuer nicht ausgeht, schleppt Simon von oben einen Baum runter. Nein nicht frisch gefällt, der lag da schon rum. Morgens gegen 2 Uhr kommen die drei wieder hoch gewackelt, es gibt noch ein Schnäpschen für jeden unter Begleitung der Band Dicht & Ergreifend (volle Pulle aufgedreht) und dann ab ins Bett. Na ich weiß schon, wer früh mit Kater aufwacht. Frühstücken, Kater auskurieren (Simon leidet heute auch etwas, so wie Claudia), schwimmen und es geht ein paar Buchten weiter nach Kalamitsi. In Kalamitsi hat Simon als Kind mehrere Sommer verbracht und es werden alte Kindheitserinnerungen wach. Die Bucht ist genauso toll wie damals, nur der Campingplatz ist leider nicht mehr so schön. Wir quartieren uns trotzdem für eine Nacht ein.

    Wäsche waschen steht mal wieder auf dem Programm und Sputnik braucht Strom. Ohne Solarpanel (die kaputt sind) und verschmorten Sicherungshalter wird seine Zusatzbatterie nicht geladen und sein Kühlschrank inklusive Kühlfach nicht mehr gekühlt (das arme Bier und unser Schnaps ist da auch drin).

    Es geht wieder ein paar Buchten weiter, alles ganz gemütlich, erst mal am Strand entspannen... ...

    ...dann fahren wir ein paar Kilometer weiter auf der Suche nach dem perfekten Nachtplatz. Das ist gar nicht so einfach, so verwöhnt wie wir sind. Am Paradise beach finden wir das Paradies! Leider können Sputnik und ich nicht am Strand stehen, aber der Ausblick von oben auf das Meer und den heiligen Berg Athos ist auch atemberaubend. Da werde ich romantisch, schade das Sputnik keine Busliese (ein weiblicher Bus) ist...

    Frühstück gibt es an der Strandbar, es wird den ganzen Tag am eigenen Strandabschnitt gechillt. Und weil es gar so schön ist, bleiben wir noch eine Nacht. Es ist einfach nur fantastisch und da wir bald für lange Zeit kein Meer mehr haben werden, genießen wir das Faulsein und das "Urlaubsfeeling" :-) auf Chalkidiki sehr.

    Völlig los gelöst von Raum und Zeit! 36 geteilt durch drei, macht bei Claudia mittlerweile 13. Pünktlich am 5. kommt die Geburtstagskarte für Simons Dad zum 70. an, allerdings einen Monat zu früh. Auch Oskar, Simons Neffe, bekommt seine Geburtstagskarte zum 6. Geburtstag einen Monat zu früh...Juni und Juli kann man schon mal verwechseln... Und das Istanbul europäisch und asiatisch ist, erkennt man laut Simon ja auch im Namen: Buda und Pest. Hä???? Schnell merkt er selber, das Budapest nix mit Istanbul zu tun hat... Wird Zeit, dass die wieder auf die Straße kommen!

    Am nächsten Tag gegen Mittag ziehen Wolken auf, Regen kommt und erleichtert uns das Loskommen vom Paradies. Aaron muss in zwei Tagen in Istanbul sein, zwei Kumpels kommen ihn besuchen und wir wollen auch mal so langsam in die Türkei. Also ziehen wir weiter bis Kavala, schauen uns die Stadt an und übernachten ein paar Kilometer weiter am Strand bei Keramoti mit Blick auf die Insel Thassos, die Simon noch aus Kindertagen kennt. Leider werden wir von Mücken belagert und draußen sitzen wird zur Qual. Nachts schlafen Claudia und Simon nur noch mit Moskitonetz über ihrem Bettchen. Am nächsten Tag trennen sich unsere Wege, Aaron und Sputnik fahren nach Istanbul und wir fahren nach Bergama und wollen uns dort die antike Ruinenstätte Pergamon anschauen.

    Wir lassen Istanbul aus, Claudia war schon öfter dort und Istanbul bietet sich auch mal für einen Städtetrip mit dem Flieger an. Da muss ich mir das Rumgeeier in dem chaotischen Verkehr nicht antun. In Kappadokien wollen wir uns wieder treffen. Aaron kommt gegen 12.00 Uhr Mittags los, wir schaffen es dann auch mal kurz nach 18.00 Uhr. Bis in die Türkei kommen wir heute wohl nicht mehr, wir fahren bis Alexandroupolis und schlagen dort unser Nachtlager auf. Morgen früh geht es über die Grenze.

    7.30 klingelt der Wecker, 7.45 schwimmt Simon im Meer, 8.20 ist das Frühstück fertig und 09.00 sind wir startklar. Türkei wir kommen! Am 07. Juni verlassen wir Europa und setzen über nach Asien...

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