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    • ClauSi

    Abschied in Kaiserslautern, Strassenblockaden und zweimal geblitzt in Frankreich

    Aktualisiert: 28. Nov 2018


    2 Tage haben wir es uns in Kaiserslautern gut gehen lassen, gestern hiess es Abschied nehmen von Isi, Lilli und Leia. Lilli ist der Abschied von ihrer Tante nicht leicht gefallen. Für sie ist es unvorstellbar, dass ihre Tante so lange und so weit weg ist. Als sie Claudia unter Tränen bittet, nicht auf die lange Reise zu gehen, muss Claudia sich ein paar Tränchen verdrücken und ihr wird ganz schwer ums Herz. Das Schöne: wir sehen sie ja im März noch mal, bevor wir uns Richtung Osten auf machen.

    Ich habe noch die letzten Verschönerungen bekommen, Lilli und Leia haben fleißig mit geholfen. Für Leia ist es übrigens ganz selbstverständlich, dass ich, ClauSi, ein Herz und Gefühle habe, selbst ihre Spielzeugautos können denken und reden. Sie bringt Abends nicht ihre Puppen, sondern ihre Autos ins Bett.

    Auf nach Frankreich! Wir fahren die Route de Nationale über Besacon Richtung Lyon durch viele schöne Ortschaften und Strassenblockaden. Die Demonstranten sind alle freundlich und halten ihren Daumen hoch, so ein schnittiger T3 Syncro kommt hier selten vorbei. Ich flitze über die Strassen und werde dabei zweimal geblitzt - Blitzer in Frankreich kann teuer werden, gut dass wir uns die Maut sparen, da haben wir die Blitzer wieder rein... Die meisten Blitzer sind abgefackelt oder demoliert, bis auf meine zwei.


    Wir fahren bis Beauzac hinter Lyon und übernachten dort auf einem Parkplatz im Dorf. Es ist saukalt, ohne Standheizung wäre es zwei Grad wärmer als draussen (3 Grad statt 1 Grad). Die Standheizung macht die die Bude kuschelig warm. Nur blöd, dass sie nachts irgendwann nicht mehr läuft, Fehlermeldung blinkt auf. Zum Glück liegen Claudia und Simon auf ihrer neuen Kamelhaardecke in ihren warmen Schlafsäcken, da hält sich mein schlechtes Gewissen in Grenzen. Sollen mal froh sein, dass sonst alles läuft. Kalt schlafen ist sowieso gesünder! Tee und Wärmflasche wärmt auch...

    Heute morgen treibt uns die Kälte an. Claudia zuckt etwas beim Anziehen ihrer kalten Klamotten, Zähne zusammen beissen, bloss nicht jammern. Motor an, Heizung auf volle Pulle, los geht's. Unser Ziel: die heissen Quellen bei Prat Balaguer (Richtung Andorra), Simon möchte baden.


    Das erste Blut fließt als Simon schnell was reparieren möchte und sich den Schraubenzieher in den Finger rammt. Die Pflaster sind zum Glück griffsbereit verstaut!


    Der erste Schnee in diesem Jahr! Die Standheizung läuft übrigens wieder, hoffen wir mal, dass sie auch heute Nacht funktioniert.

    Kultur muss sein, wir fahren über die Viaduc de Millau. Simon als Ingenieur schaut sich das alles genauer an.

    Nach der Brücke lacht dann die Sonne wieder für uns :-)...

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